Rückenschwimmen

Das Rückenschwimmen ist eine Schwimmtechnik, bei der sich der Körper in Rückenlage auf dem Wasser befindet. Ähnlich wie beim Kraulschwimmen erfolgen die Armbewegungen abwechselnd: Während ein Arm über Wasser nach hinten geführt wird, zieht der andere unter Wasser entlang des Körpers. Gleichzeitig sorgt ein kontinuierlicher Beinschlag für Vortrieb und Stabilität. Durch die gestreckte Körperhaltung wird versucht, möglichst widerstandsarm durchs Wasser zu gleiten.

Eine Besonderheit des Rückenschwimmens ist die Atmung, da Gesicht und Mund die meiste Zeit über Wasser bleiben. Dadurch fällt vielen Schwimmerinnen und Schwimmern die Atmung leichter als bei anderen Schwimmarten. Trotzdem ist eine gute Koordination zwischen Armzug, Beinschlag und Körperrotation wichtig, um einen gleichmäßigen und effizienten Bewegungsablauf zu erreichen. Besonders die Rotation der Schultern und Hüfte unterstützt einen kraftvollen Armzug.

Rückenschwimmen trainiert vor allem die Rücken-, Schulter-, Arm- und Beinmuskulatur und fördert gleichzeitig Ausdauer sowie Körperhaltung. Da die Wirbelsäule in einer relativ natürlichen Position bleibt, wird diese Schwimmtechnik oft als gelenkschonend und rückenfreundlich angesehen. Deshalb eignet sich Rückenschwimmen sowohl für den Freizeit- und Gesundheitssport als auch als Wettkampfdisziplin im Schwimmsport.

1–2 Minuten